Phnom Penh, die Hauptstadt.
Die
2 Mio.* Einwohnerstadt hat mich positiv überrascht. Im Gegensatz was so unter
einigen Travelern für Gerüchte kursieren, ist Kambodscha ein sehr schönes Land.
Die Leute sind merklich freundlich und aufmerksam. Touristen gibt es, aber noch
nicht zuhauf und wenn, dann konsentrieren sie sich auf die Promenade und den
Sehenswürdigkeiten. Ein Grossteil der Strassen ausserhalb der Stadt sind nicht
asphaltiert, was die Sache ein bisschen staubiger macht.
Phnom Penh
liegt direkt am Tonle Sab River, einem Zufluss des Mekong River und hat so ein paar
Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Silver Pagode anschliessend zum Royal Palace und
dem National Museum zu bieten. Wenn man der sehr schönen Promenade mit vielen Restaurants
und Geschäften entlang geht, kommt man zum Wat Phnom (Tempel). In der Innenstadt
gibt's einige Markte und den Zentralmarkt Psah Thmei um nur ein paar Punke zu
erwähnen.
Aufgefallen: Bezahlt kann
praktisch alles in US-Dollar, die eigene Währung ist jedoch der Riel. Auch wenn
man sogar am Geldautomaten Dollar beziehen kann, empfehle ich den Riel
vorzuziehen, da man so die Preise besser verhandeln kann und schliesslich ist
man hier nicht in den USA.
Sihanoukville
Dieses
"kleine"
Städtchen mit nur ca. 200`000* Einwohnern wirkt doch sehr ländlich und ist von
Phnom Penh in ca. 6* Std. zu erreichen.
Sihanoukville ist sehr weitläufig, sodass ein Motorbike von Vorteil
ist. Natürlich kann man auch hier, wie fast überall ein (Motorbike-) Taxi inkl.
Fahrer für
mehrer Stunden gemietet werden um die Gegend zu erkunden. So findet man zum
Beispiel südlich noch praktisch unberührten Strände (natürlich hat es "locel
people"). Es finden zwar auch dort schon Bauaktivitäten statt, aber ich denke,
es wird noch für ein paar Jahre so bleiben, denn auch wenn es in diesem
Städtchen schon etwas mehr Touristen hat, ist es ruhig und es besteht die
Möglichkeit ein einsames Plätzchen zu finden. Weiterfahrt
nach Thailand
Ein
Adventure ohne gleichen. Mit dem Minibus geht es die erste Strecke auf
befestigter Strasse, bis dann der Fahrer mal abbiegt... Die Strassen sind im Bau
(Stand März 2007). Schon bald haben wir den ersten Fluss zu überqueren (4 insgesamt).
Die
erste "Fähre", soweit man das Ding so bezeichnen kann, besteht aus 3 zusammen
genagelten und gebundenen Fischerboten von je ca. 6 Metern Länge und was so bis
zu vier Autos und ein paar Motorräder aufnehmen kann.
Weiter mit der off-road Strasse und irgendwann
geht's dann auch mal so richtig bergauf. Und weil die Bauarbeiter die Strassen
nass gemacht haben, gleicht das Ganze schon eher einer Rutschbahn im Schlammbad.
Okay, alle Flusse überquert und alle Hindernisse besiegt erreicht man den
Zollübergang zu Thailand nähe Trat City.
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