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Thailändische Verhältnisse
…sind:
Wenn die Leasingrate für
ein Gebrauchtauto über 40% des Monatsgehalt ist und somit eigentlich der
Besitz eines Autos nicht tragbar wäre.
Wenn die
Firmenspezifische Berufskleidung auf eigene Kosten beschafft werden muss
und diese über 30% des Monatsgehalt kostet.
Wenn der Angestellte
theoretisch einen Tag frei pro Woche bekommt, er aber erstmal 14 bis 30
Tage arbeiten muss bis er den ersten Tag frei bekommt und zugleich auch
noch mehrmals Doppelschichten (16Std) belegen muss und diese mit +0%
vergütet werden.
Wenn als Kündigungsschutz
für den Arbeitsgeber monatlich 500 Bath von 7000 Bath Bruttolohn
abgezogen werden bis 20000 Bath erreicht sind und er diese bei
Einhaltung der Kündigungszeit von einem Monat ausbezahlt werden.
Wenn in einer Stadt wie
Bangkok bis zu 2 Stunden Fahrzeit pro Weg in kauf genommen wird um
arbeiten zu können.
Wenn Ausländer bis zu 10
Mal mehr für den Eintritt bezahlen müssen, obwohl sie auch in Thailand
leben und ihr Geld hier mühsam verdienen. (Beispiel Koh Chang)
Wenn die Driverlicence
(Führerschein) innerhalb eins Tages gemacht werden kann, ohne das der „
Neulenker“ jegliche Vorkenntnisse hat und die meisten auch diese Prüfung
(Theoretisch und Praxis) bestehen.
Wenn ein Arbeiter 30
Minuten bis 1 Stunde arbeiten muss um sich ein Bier im Minimarkt kaufen
zu können. Möchte er dieses Bier in einer Bar trinken, muss er über 2
Stunden arbeiten.
Wenn ein Taxifahrer
(Moppet) dich für 30 Bath (ca. 70 Cent) an dein Zielpunkt fährt, dort
eins bis zwei Stunden auf dich wartet um dich dann fürs gleiche Geld
wieder zurück zu fahren zu können.
Und wenn man bedenkt,
dass in Thailand das bis auf wenige Ausnahmen das Römische Recht
besteht, können diese Zustände nicht nachvollzogen werden.
Dies waren nur einige
wenige Punkte die auch mal gesagt werden müssen.
Es Grüsst aus Thailand
Joachim, Juni 2007 |