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Abstecher nach Myanmar *

Eine Reise nach Myanmar

Eigentlich dachte ich, ich könnte nach meinem Myanmar Aufenthalt hier richtig was rein schreiben. Ich bin jedoch bereist nach knapp einer Woche wieder nach Bangkok zurück geflogen. Der Grund dafür, war einfach, das ich kein typischer "Back-packer" bin und ich lange Busreisen nicht so ertrage. Inlandsflüge gibt es mit verschiedenen Airlines. Doch konnte ich z.B. nicht von Mandeley nach Chiang Mai (Thailand) am Ende meiner Reise fliegen. Umgekehrt geht das allerdings (im Moment). In Myanmar, ich war die meiste Zeit in Yangon (auch Rangun genannt) habe ich eine Art Tagebuch geführt, denn auch wenn ich nur eine Woche im Land war, habe ich viele neue Eindrücke gewonnen welche ich nicht vergessen möchte. Ein paar Zeilen davon findest du nachfolgend, kreuz und quer, so eben wie es mir gerade aufgefallen ist.

Ich war im Januar 2007 hier in Myanmar. Tagsüber war es teilweise mit 33°C sehr warm, jedoch nachts kann es gut mal auf unter 15°C abkühlen und das unten im Tal.
 

Telefonieren und Post

Das Telefonieren in Myanmar stellt einem manchmal auf eine Geduldsprobe. So ist es nicht immer möglich von einem Dorf ins andere zu telefonieren. wen es dann aber klappt, kann es selbst Innerorts zu Unterbrüchen kommen. Roaming funktioniert auch nicht. Ein Gespräch nach bereits ins nächste Land, z.B. Thailand kann zwischen 4 und 10 US $ pro Minute kosten.
Ansichtskarten habe ich mir zwar gekauft, aber nach dem ich erfahren habe, das dies zwischen zu 6 Wochen gehen kann habe ich die Karten mit nach Bangkok genommen.
 

Busverbindungen, Auto und Zug

Busverbindungen gibt es jede Menge. Die Preise in den kleinen "Reisebüros" welche sich entlang der Strassen befinden, verlangen aber relativ viel für eine Busfahrt. Je nach dem mehr als das doppelte. So ist es am besten, man geht gleich zur Busstation, die liegt in Yangon etwas ausserhalb und das Taxi kosten so ca 5 $ für die knapp 45 Fahrzeit dorthin. Fürs Reisen allgemein mit dem Bus sollte man sich genug Zeit nehmen, da ich von einigen Back-Packern gehört habe, dass es immer wieder zu Verspätungen von mehren Stunden kommen kann. Ich selber hatte Glück und alles lief soweit ganz gut.
Wenn man den Zug benutzen möchte, muss man als Ausländer scheinbar die Erste Klasse benutzen und diese sei auch ganz schön. Allerdings ist der Zug noch etwas langsamer als der Bus... Ich selber bin hier nie mit dem Zug gefahren, wäre aber vielleicht eine echte alternative.
 

Geldwechsel*

Der Zwangsumtausch wie auf einigen Webseiten angepriesen ist nicht mehr nötig (veraltet). Man kann seine Dollar (nur Dollar) im Hotel / Guest House oder auf der Strasse z.B. am Bogyote - Markt relativ einfach umtauschen. Beim Wechsel auf der Strasse sollte man sich aber die Zeit nehmen jeden einzelnen Schein genauer zu betrachten und auch durchzählen. Nur nicht drängen lassen! In Yangon erhält man den besten Wechselkurs (1 CHF = 1000 Kyat, 1 US $ = 1250 Kyat, Stand 23.01.2007) Der grösste Schein ist 1000 Kyat der kleinste den ich gesehen habe 5 Kyat. Man braucht aber nicht so viel Kyat, denn vieles z.B. Hotel etc. wird in $ bezahlt. Ich habe für eine Woche Aufenthalt, inkl. Souvenir und Rückflug für 90 US $ insgesamt 150 US $ verbraucht und war auch mal richtig dick Essen.

Mir ist da eine Geschichte zu Ohren gekommen, das ein älteres Belgisches Ehepaar (über 60) scheinbar darauf bestanden hat den offiziellen Kurs bei einer offiziellen Stelle zu wechseln. im Moment ist der Kurs so; 1 US $ = ca. 6,7... Kyat. So hat das Ehepaar also über 28 US $ für eine 0.5 Literflasche bezahlt. Mit dem Schwarzmarktwechsel koste die gleiche Flasche gerade mal 15 Cent. Was aber auch nicht gerade billig ist, bei einem Tagesverdienst von ca. 1 $
 

Inlandflug*

Inlandflüge kosten im Schnitt zwischen 80 bis 120 $* aber auch hier wird man an verschiedensten Orten abgezockt. Der Gang in ein offizielles Reisebüro kann sich lohnen, auch wenn einem dort nicht immer die korrekten oder nachvollziehbaren Onlineangebote angeboten werden. Da muss man halt mal Einbisschen rumschauen oder auch das Angebot im Guest House prüfen.
 

Mönche

So viele Mönche wie in Myanmar habe ich noch nie zuvor gesehen. Man trifft diese praktisch den ganzen Tag an. Die Mönche habe in Myanmar wirklich eine sehr gute Funktion und sind allen, auch Touristen immer sehr hilfsbereit. In der Vergangenheit haben die Mönche, so weit es ging, die vom Government geschlossenen Universitäten versucht zu ersetzen und auch heute noch geben sie Mittellosen Unterricht z.B. in Englisch. Ich selber wurde einmal mehr dazu eingeladen, einem Mönch beim Unterricht zu helfen, aber auch diesmal musste ich am nächsten Tag abreisen. Mönchs-Frauen also Nonnen gibt's auch einige. Am Bogyot - Markt trifft man dazu auch auf falsche Nonnen an die sich nur das Kostüm gekauft haben um so besser betteln zu können. Merke: Ein Mönch oder eine Nonne bettelt nie. Gib das Geld lieber denen die es wirklich benötigen, denn von denen gibt es sehr viele.
 

Strassencafe, Essen und Trinken

Meist sind die Strassencafes, sowie auch Restaurants mit offenen Bier in den Seitenstrassen an zu treffen. Dort kann nebst Kaffee und Tee auch die üblichen Softdrinks bestellt werden. Cola, so wir es kennen ist aber sehr teuer, da empfehle ich mal die Star-Coke zu versuchen. Sieht aus wie eine Pepsi-Copy und schmeckt sogar. Ansonsten sind die frisch gepressten Limonen Jus sehr erfrischen und gut und günstig. Wirklich kalte Getränke sind auf dem Land nicht überall zu bekommen. Allgemein ist Eis für das Kühlhalten der "Ware" eher dürftig vorhanden.
Wer mal eine kulinarische Abwechslung braucht, empfehle ich das Sabai Sabai (Thai) Restaurant. Die kochen dort wirklich sehr lecker und die Preise sind mit denen in Thailand vergleichbar.
 

Tempel

In Yangon gibt es ein paar Tempel der wohl grösste ist der Shwe Dagon und diesen sollte man sich wirklich mal anschauen auch wenn man 6 $ für den Government bezahlen muss. Da gibt sogar eine TV-Buddha. Der ist extra für die Frauen draussen aufgestellt, da scheinbar die Frauen nicht rein dürfen,... sagt man mir.
 

Golden Rock

Zum Golden Rock kann man (nicht bequem) per Bus fahren. Abfahrt ab 6 Uhr morgens von Yangon Busstation mit einer Reisezeit von ca. 4 bis 5 Stunden wenn nichts dazwischen kommt. In Kyaitko Pagode angekommen brauch man dann für die  12 KM lange Strecke und 1100 Höhenmeterdifferenz so ca. 4 bis 6 Stunden für den Fussmarsch zum Fels. Die Busreise von Yangon und der Fussmarsch zum Fels kann an einem Tag geschafft werden. Macht aber keinen Spass. Besser ist es sich frühmorgens auf die Socken zumachen, dann ist es auch noch kühler... Gutes Schuhwerk ist dringen zu empfehlen. Zurück kann man dann auch mit dem Pic-up-truck. Der letzte fährt um 6pm*. Wem das zuviel ist geht gleich mit dem Pic-up-truck auf den Berg und lauft dann die letzten 45 Minuten zu Fuss oder lässt sich für ein paar Kyat auf einer Sänfte nach oben tragen.
 

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(* Angaben können sich ändern)

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Stand: Januar 2007

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