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Der Norden Thailands

Angekommen am Flughafen einer kleinen Provinzstadt im Norden Thailands in Chiang Rai. Diesmal soll es nicht eine Reise sein mit beinahe täglichem Ein- und Auschecken in Hotels oder Gasthäusern sein, sondern vielmehr wollte ich stationär bleiben und die Umgebung erkunden. Das kann man hier im Norden sehr gut auf eigene Faust machen, in dem man z.B. wie ich ein Motorbike o.ä. mietet, eine gute Karte zulegt und sich mit den Ortskundigen  unterhält oder natürlich im Reiseführer / Internet nachschaut. Wer dazu keine Zeit hat und sich lieber geführt durch die Gegend chauffieren lassen will, kann dies mit einem der zahlreichen Touragenten für mehr oder weniger Geld tun. Für mich sah es so aus, dass ich erst ein paar Tage in Chiang Rai blieb und dann etwas weiter südlich mit dem Bus gefahren bin und dort weitere Tage in Chiang Mai verbrachte habe. Mit dem Zug bin ich dann abschliessend von Chiang Mai zurück nach Bangkok mit wesentlich mehr Gepäck als ich vor meiner Ankunft hatte zurück gefahren.

Chiang Rai

Die Provinzstadt Chiang Rai ist trotz ihrer Weitläufigkeit sehr übersichtlich. Mit dem Velo oder Motorbike ist man schnell bei den Sehenswürdigkeiten oder auch ausserhalb um zum Beispiel Wat Rong Khunden Wat Rong Khun zu besichtigen. Ein sehr spezieller, schneeweisser Tempel, der nicht nur äusserlich von dem "Standart" der Tempel abweicht, sondern auch im inneren für Überraschung sorgt. So ist zum Beispiel auf den Wänden eine Art "Airbrush" von Bildern zu bewundern welche unter anderem den Terroranschlag vom 11. September 2001 zeigt. Dargestellt auf eine eigenwillige Weisse, zeigt er das Geschehen. Weiter, - ein paar Kilometer weiter kann man ein Soft-Trekking (Spaziergang) zum Khun Korn Wasserfall machen und sich im kühlen Nass des Bachs etwas abkühlen. Ein schöner Waldweg führt dorthin, mit so einigen Tierchen welche ich zuvor noch nicht gesehen hatte.

Wer einen Abklatsch (sorry für diese Bezeichnung) der Berg- und weiteren Völker wie z.B. Long Neck (Langer Hals) oder der Akha, sowie der Mien begehen will, kann dies etwas weiter nördlich der Stadt in einem künstlich angelegtem Dorf tun. Nun, ich hab es gemacht und fühlte mich ehrlich gesagt nicht besonders wohl dabei, da es wirklich nur ein Abdruck der Bewohner ist und diese auf Knopfdruck  beginnen zu Tanzen, zu Singen und sich natürlich für jedes Foto in Pose bringen. Aber trotzdem, so bekommt man einen kleinen Eindruck dieser Völker. Wer die Bewohner bzw. Völker wie; Lahu, Akha, Hmong, Maren oder Mien allerdings in ihrer ursprünglichen Umgebung sehen möchte muss dafür schon etwas mehr Zeit aufbringen und weiter in den Norden / Westen rumkurven.

In der  Stadt Chiang Rai gibt es einen schönen Nachtbazar wo nebst all den regionalen Produkten auch Live-Musik  gespielt wird. Was die Unterkunftsmöglichkeiten angeht, so kann man Guesthouse bereits ab 90 Baht* finden. Zahlreiche Restaurants und Bier-Bars verkürzen den Abend. Eine richtig nettes Städtchen um auch einfach mal auszuspannen. Besonders beliebt bei den jüngeren "Locelpeople" ist der "Chiang Rai Beach" entlang dem Flussufer mit zahlreichen kleinen Restaurants direkt am/im Wasser. Hier kann man gut und günstig essen und die kleinen Hütten bieten auch eine ideale Möglichkeit um nach der Mahlzeit ein Nickerchen zu machen.

Weitere Sehenswürdigkeiten:

  • Wat Phra Kaeo Don Tao - Fundort des berühmten Smaragd-Buddha

  • Lak Mueang, Stadtzentrum von Chiang Rai

  • Goldenes Dreieck im Norden, Thailand, Laos und Myanmar

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Chiang Mai

Ich war zwar nicht gerade überrascht, aber es entsprach wieder mal nicht dem was mir andere Touristen oder Backpacker im Voraus über Chiang Mai erzählt haben. Die Stadt ist zwar wesentlich grösser als Chiang Rai und in der "Neu-Stadt" sieht es auch nach Stadt aus, aber die Altstadt ist wirklich was spezielles. Schon allein durch den Wassergraben um die Stadt herum erhält die Stadt ihren ganz besonderen Charme und hat ihren Namen "Rose des Norden" wie sie von den Thais auch genannt wirt, schon verdient. Sehenswürdigkeiten und Aktivitätsmöglichkeiten gib es hier zu Hauff. Natürlich stehen auch hier wieder einige Tempel im Vordergrund. Kein Wunder, bei den über 250* Tempel in Chiang  Mai. Ich habe jedoch "nur" vier Tempelanlagen gezielt aufgesucht. Darunter gehörten: WAT Chedi Luang, Wat Chiang Man, Wat Pra Singh und Wat Prathat Doi Suthep auf dem Berg Doi Suthep westlich der Stadt welcher mit dem Taxi oder mit dem Motorbike gut zu erreichen ist. Von hier aus sollte man eigentlich eine gute Aussicht über das Flachland und Chiang Mai haben, wenn da nicht der Smok wäre. Durch Feuer in Wäldern und auf Reisfeldern ist die Luft einfach zu stark verschmutz, wo runter nicht zu letzt auch etwas die Lebensqualität leidet. Nun gut, - etwas unterhalb der Tempelanlage findet man eine Jadefabrik mit einem interessanten kleinen Rundgang durch Fabrikation und Verkaufsladen. Wer vom Wat Suthep noch ca. 4 km weiter den Berg herauf fährt, kann Vormittags* den Phuping-Palast der königlichen Familie besuchen und einmal mehr Schoppen gehen. Noch etwas weiter befindet sich ein *echtes* Bergdorf des Hmong-Stammes. Das Volk lebt mittlerweile vom Verkauf der lokalen Produkten, welche hier echt günstig (fast halber Preis Downtown) zu erstatten sind.

Was das Einkaufen allgemein angeht, kann man dies sehr gut auf dem wirklich riesigen Nachtbazar von Chiang Mai. Der ist wirklich sehr gross. Er zieht sich östlich der Altstadt entlang der Strassen und Plätzen sowie Gebäuden und wem das alles nicht genug ist, der kann am Samstag am Chiang Mai Gate den Silver-market und am Sonntag am Thapae Gate einen weitern riesigen Markt besuchen.

Wenn man ein paar Kilometer Richtung Osten nach Bor Sang fährt, kommt man zu einem Handarbeits-Dorf. Entgegen, was in machen Reiseführern steht, ist das Einkaufen allerdings hier etwas teurer. Ein Besuch loht sich dennoch, so kann man bei dieser Gelegenheit auch gleich mal eine Schirmfabrik oder Seidenfabrik anschauen in denen die Herstellung noch nach alter Tradition vorgeführt wird.

Was nicht in den Reiseführern steht. Ist, wenn man Richtung Doi Suthep Berg fährt, gibt es da kurz nach dem Eingang zum Zoo (Chiang Mai hat einen Zoo am Stadtrand) einen Platz mit kleinen Restaurants etc.. Weiter hinten geht's dann zum Bach, wo man sich wunderbar im kühlen Nass abkühlen kann.

Wer genug Zeit hat sollte es nicht versäumen zu Fuss durch die Altstadt zu gehen. in den vielen kleine Seitenstrassen gibt es so einige schöne Häuser aus Teakholz zu sehen. Und wer mal eine Pause braucht, der kann dies in einem der kleinen Cafes machen, wo es auch herrliche Fruchtshaks gibt.

Weiter Sehenswürdigkeiten:

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(* Angaben können sich ändern)

Hotel in Chiang Mai: zinegilou@hotmail.com allin1gh.chiangmai@hotmail.com

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Stand: 27.09.07

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